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Ilia La Belle, 2004:
Die Sonne scheint durch das Fenster auf mein Bett.
Das Liegenbleiben und Weiterträumen. Schon seit ich ein Kind bin, wünsche ich mir, ich könnte meine Traumwelt festhalten. Die vagen Überbleibsel, die ich aufzeichne, bevor sie sich mit dem Tageslicht in Vergessenheit verflüchtigen.
Und dann der Hase. Der Tod, der auf der Straße liegt.
Überfahren, mitten im Nirgendwo.
Ich lege gepflückte Blumen daneben und mache eine Zeichnung davon.
Alltägliches und dessen Fragilität – das, was vermeintlich schon immer so war und eng ineinander verwoben ist, in verschiedenen Nuancen betrachten. Ausdruck finden für Dinge, für die mir Worte nicht ausreichen.
Ilia arbeitet medienübergreifend mit Fotografie, Video, Performance, Text, Zeichnung und Keramik. Sie lebt und studiert Bildende Kunst in Basel.



